Archiv für den Monat: Februar 2012

Angkor oder Waaaaat?

Lara Croft is calling und ich bin ihr prompt gefolgt. Was soll man über Angkor und seine Tempelanlagen schreiben? Das 8. Weltwunder, Nationalheiligtum von Kambodscha, das größte religiöse Monument der Welt, touristisch völlig überlaufen und Weltkulturerbe sowieso. Das beschreibt erst einmal nur einen Tempel – Angkor Wat. Die über 180 weiteren Tempel auf dem riesigen Gelände verdienen ähnlich ausschweifende Superlative. Sich kurzzufassen, ist eigentlich nicht möglich. Ich tue es trotzdem. Angkor oder Waaaaat? weiterlesen

Wild West in Cambodia

Gegenverkehr auf einem 6-spurigen Boulevard in Phnom Penh, kreativer Transport von Betonpfeilern, Leute hängen aus total überladenen Minibussen. Alles völlig normal in Kambodscha. Auf den Straßen ist nur eine Regel erkennbar – das Gesetz des Stärkeren. Im Ergebnis führt das Land die Unfallstatistik in ganz Asien an.

 

 

Übrigens haben mich aus diesem grauen Minibus (gegen Ende des Videos), mindestens 5 Kinder alleine aus der Heckscheibe angestarrt. Ich vermute, es waren ca. 20 Personen in dem Fahrzeug! Solange nichts passiert ist das alles sehr lustig…

Viele Grüße
icke

Plattfuß in Phnom Penh

Die Bud Spencer Fans können sich wieder hinsetzten. Es geht hier nicht um eine Fortsetzung der italienischen Prügelkomödien. 😉
Mittlerweile bin ich in der Hauptstadt angekommen. Auf dem Weg dorthin habe ich noch kurz in Kratie Zwischenhalt gemacht und mir die Irawadidelfine im Mekong angeschaut.

 

Mein 2. Tag in Phnom Penh begann dann etwas hektisch. Das Hotel, in dem ich wohne, beschäftigt drei Sicherheitsleute nur für die Bewachung der Fahrzeuge vor dem Hotel. Das ist hier anscheinend notwendig. Als ich am Morgen die Lobby des Hotels betrat, stürmte sofort die Security auf mich zu und rief: „Your motobike, your motobike“. Waaaaat? Bitte nicht! Plattfuß in Phnom Penh weiterlesen

Der große Irrtum

Der Tag begann sehr schön, mit einem guten Kaffee und einem Obstteller auf einer Terrasse am Mekong (4000 Inseln). Es war Samstag, und ich wollte früh aufbrechen um genügend Zeit für die Grenzformalitäten und meine Fahrt nach Ban Lung zuhaben. Eins stand von vornherein fest. An einem Samstag die Grenze zwischen Laos und Kambodscha zu überqueren bedeutet, dass die Beamten die großen Schmiergeldtransportkoffer dabei haben. Am Wochenende wird nicht nur eine, sondern alle beide Hände aufgehalten. Stichwort: Overtime! Der große Irrtum weiterlesen

Kleine Tourstatistik: Laos

Gesamtkilometer Laos:3.904 Km
Anzahl Tage:21
Anzahl Etappen:14
Längste Etappe:482 Km
Kürzeste Etappe50
Durchschnittlicher Benzinpreis:1,08 € / Liter
Durchschnittsverbrauch:6,18 l / 100 Km
Durchschnittliche Übernachtungskosten:7,50 € /Nacht
Teuerste Übernachtung (pro Doppelzimmer):Vientiane – 12,50 €
Günstigste Übernachtung (pro Doppelzimmer):Tha Khaek – 4,80 €

 

 

Travellers-Meeting auf Don Khong

Auf den 4000-Inseln gibt es coole und weniger coole Plätze für einen Aufenthalt. Ich musste die Hauptinsel – weniger bis überhaupt nicht cool – wählen, da dorthin die einzige KFZ-Fähre verkehrt. Ich möchte nicht unken, aber Teammitglied Nr. 1 könnte in der Beziehung auch mal etwas flexibler werden. Nun gut, also dann Don Khong. Kaum war ich von der Fähre runter, sah ich auch schon die beiden mir bekannten Suzukis vor einem Guesthouse. Sie gehören zu einem Pärchen aus Australien, die ich in Chiang Mai (Thailand) auf dem Travellers-Meeting kennengelernt habe. Travellers-Meeting auf Don Khong weiterlesen

Akkordstempeln an der „Brücke der Freundschaft“

Wie schon geschrieben, habe ich Vientiane, und somit Nordlaos, bereits hinter mir gelassen. Ganz ohne Kontakt mit den einheimischen Behörden ging es aber auch hier nicht. Die temporäre Einfuhrerlaubnis für Teammitglied Nr. 1 musste verlängert werden. Der Fakt an sich, dass der Fahrer ein Visum für 30 Tage bekommt, das Fahrzeug aber nur 15 Tage im Land bleiben darf, ist schon lustig. Zuständig für dieses Dokument ist der Zoll. Also stand ein Besuch der „Brücke der Freundschaft“ – Grenzübergang nach Thailand bei Vientiane – an. Akkordstempeln an der „Brücke der Freundschaft“ weiterlesen

Von Riesenkrügen, Zuhältern, Eisenbiegern und dem Informationsministerium

Den gestrigen Tag wollte ich einfach nur noch aus meinem Gedächtnis löschen. Wie geht das am besten? Genau, in dem man sich ein Zimmer in Vang Vieng sucht, dem „Ballermann“ von Südostasien. Vang Vieng hat mich schwer an Friedrichshain und die Simon-Dach-Straße erinnert. Eine Bar an der Anderen und viele betrunkene Touristen. Einzig die marodierenden „Ich heirate bald“-Gruppen, die an jedem Wochenende in Berlin ihr Unwesen treiben, waren nicht vertreten. Von Riesenkrügen, Zuhältern, Eisenbiegern und dem Informationsministerium weiterlesen