Kleine Tourstatistik: Pakistan

Oh man, die Zeit rennt. Und meine Tage in Pakistan sind schon wieder vorbei. Mein Fazit für dieses Land: Unbedingt hinfahren! Allerdings mit einer klaren Einschränkung, was die Regionen betrifft. Alles, was nördlich von Lahore liegt, ist sicher, relativ einfach zu bereisen und die Berglandschaft ist zudem wunderschön. Das eigentliche Pfund sind aber die Pakistaner selbst. Offen, freundlich und nie verlegen, eine Einladung zum Tee auszusprechen. Und davon gab es Unzählige – dies gilt übrigens für das ganze Land. 

Im Süden Pakistans ist die Sicherheitslage sehr angespannt und ein Tourist hat dort eigentlich nichts verloren. Das Hauptproblem für mich war die nicht sichtbare und somit auch nicht greifbare Gefahr. Die Einheimischen waren auch hier immer freundlich und sehr interessiert an meiner Reise, Deutschland und natürlich Teammitglied Nr. 1. Nur die extrem nervös agierende Polizei vermittelte einem ständig das Gefühl, bereits unter Beschuss zustehen. Ein sehr seltsames und unangenehmes Gefühl. Das muss man nicht haben – also ab in den Norden!

 

Gesamtkilometer Pakistan:4.770 km
Anzahl Tage:26
Anzahl Etappen:15
Längste Etappe:649 km
Kürzeste Etappe:34 km
Durchschnittlicher Benzinpreis:0,89 € / Liter
Durchschnittlicher Verbrauch:5,86 l / 100 km
Durchschnittliche Übernachtungskosten:13,20 € /Nacht
Teuerste Übernachtung (pro Doppelzimmer):Islamabad - Hotel Mall View – 22,- €
Günstigste Übernachtung (pro Doppelzimmer):Chilas (KKH) - Hotel Continental - 4,50- €
Gesamtkilometer der Reise:20.140 km

 

Goodbye Pakistan!
Salam Iran!

icke

3 Gedanken zu „Kleine Tourstatistik: Pakistan

  1. Jetzt wir TUI das Land wohl in den Katalog aufnehmen müssen, nach deiner Empfehlung!

    Für mich stellen sich 2 Fragen:
    1) Was macht den Süden so gefährlich?
    2) Kann man auch nach Pakistan reisen, wenn man keinen Tee mag?

    Is ja irre, du warst schon wieder 26 Tage dort?!

    P.S. Habe beim Badminton einen Perser kennen gelernt. Er würde das nicht tun, was du da gerade machst. Er bekäme aber auch sicher keinen Polizeischutz…

    1. zu 1) Ich habe keine „pösen Puben“ gesehen. Es sollen zum einen die Opium-Schmuggler sein, die auch vor einer Entführung von Touristen nicht zurückschrecken und zum anderen Extremisten, die Bombenanschläge gegen Einrichtungen der Regierung verüben.

      zu 2) Selbstverständlich! Aus Mangel an Alternativen wirst du es dort. Die Käseplatte mit Rotwein ist hier weitgehend unbekannt. 🙂

      Der Kommentar des Hotelmanagers in Islamabad, nach dem er erfahren hatte, dass ich nach Quetta unterwegs bin: „Ich werde Dich in meine Gebete einschließen. Allah sei mit Dir.“
      Schluuuuck…..

  2. Bin unheimlich beeindruckt von dieser so spannenden Reise und beneide jeden, der so etwas plant und dann auch in die Tat umsetzt. Weiterhin noch viele tolle Eindrücke für Dich und das wir daran teilhaben können. GUTE FAHRT ! Gruß Anke

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