Archiv für den Monat: Juli 2012

Zurück in Europa…

Bevor ich dort aber ankam, ging es weiter an der Mittelmeerküste entlang.

Viele Kilometer habe ich am Tag nicht geschafft. Die Sonne brannte mit weitmehr als 40 Grad und kleine Badebuchten luden immer wieder zur Erfrischung ein. Anfangs überlegte ich ernsthaft, ob ich ein Handtuch benötige – am späten Nachmittag wäre ich am liebsten in voller Montur in die Fluten gesprungen. Eine Pension für die Nacht aufzutreiben, war nie ein Problem und am Abend lag fangfrischer Fisch auf dem Teller. Danach noch ein Stündchen aufs Meer starren… „Nüschtmachen“, kann ich doch immer noch am besten!

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Vom Vansee ans Meer

So! Ich denke, es ist langsam an der Zeit für ein paar Zeilen aus der Türkei.

Den ersten Stopp habe ich in Van, am gleichnamigen See, in Südoststanatolien eingelegt. Ich war von Van angenehm überrascht. Irgendwie habe ich mir die Stadt ganz anders vorgestellt – etwas konservativer vielleicht. Was mir begegnete, waren Frauen im Minirock, – zum Glück hatte ich eine Sonnenbrille auf – Shopping-Malls und Bars mit Livemusik. Ausgezeichnet!
Meine Überlegungen, wann ich das letzte Mal so kurze Röcke gesehen habe, führten zu keinem gesicherten Ergebnis. Knoten im Hirn – Information Overflow. Egal. Auf meiner To-do-Liste für Van standen nur zwei Punkte. Vom Vansee ans Meer weiterlesen

Kleine Tourstatistik: Iran

Nach meinem Aufenthalt in Esfahan sollte es weiter in den Nordwesten, in Richtung Grenze zur Türkei gehen. Allerdings nicht ohne einen kleinen Schlenker durch die Berge Kurdistans zu machen.

Die Straße schlängelte sich auf einem Gebirgskamm an der Grenze zum Irak entlang und immer wieder kreuzten Ziegen- und Schafhirten mit ihren Herden meinen Weg. Was sofort auffällt, ist, dass die Kurden im Iran nicht gerade mit übergebührlicher Zuwendung aus Teheran bedacht werden. Die Straßen sind schlecht und der Rest der Infrastruktur lässt ebenfalls zuwünschen übrig. Stellenweise hatte ich das Gefühl in einem anderen Land zu sein. Das hat natürlich Gründe. Die Kurden sind Sunniten und die Machthaber in Teheran sind Schiiten. Die Kurden wollen einen souveränen Staat und lassen sich von den Mullahs aus der Hauptstadt nichts sagen. Aber Teheran bestimmt die Regeln des Spiels, und verteilt das Geld und das sieht man ganz deutlich. Kleine Tourstatistik: Iran weiterlesen

Auf den Spuren von Xerxes & Co.

Um es gleich vorwegzunehmen, ich konnte meine Beta-Blocker wieder absetzen. Weder technische noch anderweitige Probleme raubten mir den Schlaf und trieben den Blutdruck in die Höhe. Also konnte ich mich voll und ganz auf das alte Persien konzentrieren. Und nun wurde es richtig alt. Mein Weg führte mich zu den Ruinen von Persepolis. Vor 2500 Jahren war Persepolis eine von 4 Residenzstädten und geistiges Zentrum im persischen Reich. Darius, Xerxes & Co. haben sie erbaut und unter anderem für Staatsempfänge genutzt. Und schon wenige Jahre später kam Alex und hat alles kaputtgemacht. Auf den Spuren von Xerxes & Co. weiterlesen