Archiv für den Monat: August 2012

Angekommen…

Also Diarrhoe, wie von Einigen vermutet, hat die Diva nicht! Dann würde ich mich nicht mehr draufsetzen. Es ist eher eine temporäre Inkontinenz – vielleicht die Aufregung, weil es bald nach Hause geht. Ich habe das Problem einmal näher untersucht. Als die Stelle freigelegt war, kam eigentlich nur noch die Hauptantriebswelle oder der Gangsensor infrage. Was so ein Moped alles besitzt. Einen Gangsensor. Egal. Weiterhin habe ich festgestellt, dass nur beim Abstellen auf dem Seitenständer diese Inkontinenz zu beobachten ist. Auf dem Hauptständer abgestellt, bleibt alles trocken. Das deutet, laut Informationen aus diversen Foren, stark auf den Gangsensor hin. Also die einfachste aller Möglichkeiten. Lösung: Ich parke nur noch auf dem Hauptständer. Da ich keinen Ölverlust messen kann, wird also auch im Betrieb nichts an die Umwelt abgegeben. Sehr schön! Angekommen… weiterlesen

Kleine Balkanrunde: Teil 2

Habe ich nicht alles für sie getan? Nach dem harten Ritt durch Asien gab es eine Wellnesskur in Istanbul bei ATAMoto. Danach durfte sie zwei Tage in einer Kneipe in Tirana verbringen. Und nun das!

Es wurde auch fast schon langweilig. Nur so vor sich hin Reisen, ohne irgendwelche Probleme. Naja, es ist nicht kritisch aber auf jeden Fall nicht schön. Eine Ölspur quer durch Europa ziehen, geht gar nicht. Kleine Balkanrunde: Teil 2 weiterlesen

Kleine Balkanrunde: Teil 1

Nach Istanbul ging es in fünf Tagen quer durch Griechenland. Neue Reifen besorgen, ein bisschen durch den bergigen Norden cruisen und weiter nach Albanien, war der Plan. Mit dem Reifenhändler in Komotini stand ich bereits seit Istanbul per Email im Kontakt. Leider war meine Serienbereifung nicht aufzutreiben, aber ein anderer Reifen für Großenduros vom selben Hersteller war verfügbar. Der Geschwindigkeitsindex stimmte auch – langsam muss ich ja wieder auf die europäischen Normen achten – also rauf damit. Soweit so gut. An diesem Tag bin ich nur noch ein paar Kilometer gefahren. Ansonsten wäre mir vielleicht die Sache mit dem Blei gleich aufgefallen. Am folgenden Tag stellte ich jedenfalls bei höheren Geschwindigkeiten heftigstes Lenkerflattern fest. Ich dachte anfangs an einen Plattfuß oder ein Lagerschaden am Vorderrad. Als ich es mir genauer angesehen habe, war ziemlich schnell klar, dass ich ein Blei-Problem hatte und nichts anderes. In der Werkstatt wurde mir beim Auswuchten so viel Blei an die Felge geklemmt, dass es garantiert Auswirkung auf den Weltmarktpreis haben wird. Das kann nicht passen. Völlig unverständlich, dass eine Werkstatt so etwas abliefern kann. Die nächste Station war also wieder ein Städtchen mit einem Reifenservice. Der Meister – selbst Motorradfahrer – musste schon etwas schmunzeln, als er den Haufen Schwermetall an meinem Rad sah. Nur aus Interesse haben wir am unveränderten Rad eine Wuchtmessung vorgenommen. „Error!“ – war die Antwort der Maschine. Genau so hat sich die Fuhre auch auf der Straße angefühlt. Das ganze Blei runter, neu gemessen, ein paar Gramm wieder dran und auf der Probefahrt saß ich quasi auf einem anderen Motorrad. Geht doch! Nun war ich bereit für Albanien. Kleine Balkanrunde: Teil 1 weiterlesen