Schlagwort-Archive: Iran

Kleine Tourstatistik: Iran

Nach meinem Aufenthalt in Esfahan sollte es weiter in den Nordwesten, in Richtung Grenze zur Türkei gehen. Allerdings nicht ohne einen kleinen Schlenker durch die Berge Kurdistans zu machen.

Die Straße schlängelte sich auf einem Gebirgskamm an der Grenze zum Irak entlang und immer wieder kreuzten Ziegen- und Schafhirten mit ihren Herden meinen Weg. Was sofort auffällt, ist, dass die Kurden im Iran nicht gerade mit übergebührlicher Zuwendung aus Teheran bedacht werden. Die Straßen sind schlecht und der Rest der Infrastruktur lässt ebenfalls zuwünschen übrig. Stellenweise hatte ich das Gefühl in einem anderen Land zu sein. Das hat natürlich Gründe. Die Kurden sind Sunniten und die Machthaber in Teheran sind Schiiten. Die Kurden wollen einen souveränen Staat und lassen sich von den Mullahs aus der Hauptstadt nichts sagen. Aber Teheran bestimmt die Regeln des Spiels, und verteilt das Geld und das sieht man ganz deutlich. Kleine Tourstatistik: Iran weiterlesen

Auf den Spuren von Xerxes & Co.

Um es gleich vorwegzunehmen, ich konnte meine Beta-Blocker wieder absetzen. Weder technische noch anderweitige Probleme raubten mir den Schlaf und trieben den Blutdruck in die Höhe. Also konnte ich mich voll und ganz auf das alte Persien konzentrieren. Und nun wurde es richtig alt. Mein Weg führte mich zu den Ruinen von Persepolis. Vor 2500 Jahren war Persepolis eine von 4 Residenzstädten und geistiges Zentrum im persischen Reich. Darius, Xerxes & Co. haben sie erbaut und unter anderem für Staatsempfänge genutzt. Und schon wenige Jahre später kam Alex und hat alles kaputtgemacht. Auf den Spuren von Xerxes & Co. weiterlesen

Albtraum „Orient-Express“

Im Iran angekommen, mussten wir zwei weitere Tage mit Polizei-Eskorten überstehen. Der iranische Teil von Belutschistan ist angeblich ähnlich unsicher, wie sein Counterpart auf pakistanischer Seite. Leider ist die Polizei im Iran mit dieser Aufgabe komplett überfordert. Englisch? Fehlanzeige. Anschluss-Eskorte? Fehlanzeige. Stattdessen warten, warten, warten. Die beiden Tage waren einfach nur nervenaufreibend und sind hiermit ohne weiteren Kommentar abgehakt. Und dann machte auch noch Teammitglied Nr. 1 zicken! Albtraum „Orient-Express“ weiterlesen