Schlagwort-Archive: Pannen

Albtraum „Orient-Express“

Im Iran angekommen, mussten wir zwei weitere Tage mit Polizei-Eskorten überstehen. Der iranische Teil von Belutschistan ist angeblich ähnlich unsicher, wie sein Counterpart auf pakistanischer Seite. Leider ist die Polizei im Iran mit dieser Aufgabe komplett überfordert. Englisch? Fehlanzeige. Anschluss-Eskorte? Fehlanzeige. Stattdessen warten, warten, warten. Die beiden Tage waren einfach nur nervenaufreibend und sind hiermit ohne weiteren Kommentar abgehakt. Und dann machte auch noch Teammitglied Nr. 1 zicken! Albtraum „Orient-Express“ weiterlesen

Die fiebrige Diva von Sitalpati

Ich befand mich gerade auf dem Weg vom Chitwan Nationalpark zurück nach Kathmandu. Ich bin Umwege gefahren, denn die Landschaft war wunderschön. Berge, Flüsse, saubere Luft und eine Straße, die immer mal wieder zwischen F1-Piste und Dirt road wechselte. Kurzum Spaß pur! Dann passierte es. Auf einem längeren Offroad-Abschnitt schoss die Temperaturanzeige wildblinkend auf Maximum und die Motorwarnleuchte gab auch ihr Bestes um meine Aufmerksamkeit zu bekommen. Was ist das den jetzt?
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Plattfuß in Phnom Penh

Die Bud Spencer Fans können sich wieder hinsetzten. Es geht hier nicht um eine Fortsetzung der italienischen Prügelkomödien. 😉
Mittlerweile bin ich in der Hauptstadt angekommen. Auf dem Weg dorthin habe ich noch kurz in Kratie Zwischenhalt gemacht und mir die Irawadidelfine im Mekong angeschaut.

 

Mein 2. Tag in Phnom Penh begann dann etwas hektisch. Das Hotel, in dem ich wohne, beschäftigt drei Sicherheitsleute nur für die Bewachung der Fahrzeuge vor dem Hotel. Das ist hier anscheinend notwendig. Als ich am Morgen die Lobby des Hotels betrat, stürmte sofort die Security auf mich zu und rief: „Your motobike, your motobike“. Waaaaat? Bitte nicht! Plattfuß in Phnom Penh weiterlesen

Von Riesenkrügen, Zuhältern, Eisenbiegern und dem Informationsministerium

Den gestrigen Tag wollte ich einfach nur noch aus meinem Gedächtnis löschen. Wie geht das am besten? Genau, in dem man sich ein Zimmer in Vang Vieng sucht, dem „Ballermann“ von Südostasien. Vang Vieng hat mich schwer an Friedrichshain und die Simon-Dach-Straße erinnert. Eine Bar an der Anderen und viele betrunkene Touristen. Einzig die marodierenden „Ich heirate bald“-Gruppen, die an jedem Wochenende in Berlin ihr Unwesen treiben, waren nicht vertreten. Von Riesenkrügen, Zuhältern, Eisenbiegern und dem Informationsministerium weiterlesen